👎 Hartz IV: Zwangsarbeit fĂŒr "Hartzer"?

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Unsere menschlichen und gesellschaftlichen Werte stehen ĂŒber der Meinung einzelner Politiker, aber dennoch sollten mal einige Fragen klar beantwortet werden!
Sie, die Politiker wissen schon, dass diejenigen die nicht arbeiten auch Steuerzahler sind? Somit also einen großen Teil des Geldes wieder zurĂŒck an den Staat geben - und zwar mit jedem Einkauf und jeder Rechnung?
Das der Konsum von Arbeitslosen - Umsatz und ArbeitsplÀtze sichert?
Und Sie wissen auch, dass 98 % aller Arbeitslosen arbeiten wollen? Ach und wissen sie auch, dass die Arbeitsmarktstatistik falsch ist und das es keine 1,2 Millionen ArbeitsplĂ€tze fĂŒr ĂŒber 4 Millionen Arbeitsuchende gibt? Bevor sie also wieder mit der gleichen Leier kommen, sollten sie vielleicht ersteinmal bestimmte Zahlen von der BA prĂŒfen und zwar intern duch eine unabhĂ€ngige Kommission..
In Leipzig konnte festgestellt werden, dass es gerade mal 4500 versicherungspflichtige ArbeitsplĂ€tze fĂŒr ĂŒber 30.000 arbeitsfĂ€hige Leistungsbezieher gibt. Ein VerhĂ€ltniss von gut 1 - 6. Die offizielle Statistik spricht aber von angeblichen 10.000! Komisch nicht wahr?
Die Statistiken sind gefĂ€lscht, sehr fragwĂŒrdig, dass das noch keinem aufgefallen ist. 
Der 1ste Trick besteht darin, das man sowohl versicherungspflichtige als auch "freiberufliche - unversicherte" ArbeitsplĂ€tze in einen Topf der Gesamtzahlen wirft.
Der 2te Trick besteht darin, dass viele u.a. (Zeitarbeit -) Unternehmen einen einzelnen Arbeitsplatz mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen ausschreiben und sich so ein großen Pool an Bewerber schaffen. Das hat zur Folge, dass ein und derselbe Arbeitsplatz in verschiedenen Branchen also mehrfach ausgeschrieben ist.
Und der 3te Trick besteht darin, dass besetzte Stellen von Arbeitgeberseite nicht aus der Statistik genommen werden, um ebenfalls den Bewerberpool groß zu halten - aber auch um die Angebotsstatistik - positiv aussehen zu lassen.
Ach sie wissen nichts von diesen Tricks oder wollen sie nicht kennen? Gehen sie mal davon aus, dass rund 40 - 45 % aller Angebote der BA - (auf Grundlage der Recherchen in Leipzig) garnicht existieren und sich die tatsĂ€chlichen Arbeitsplatzzahlen im versicherungspflichtigen Bereich mit RentenansprĂŒchen,nur auf rund 450.000 - bis maximal 550.000 belaufen. Und das fĂŒr ĂŒber 4 Millionen Arbeitsuchende. Das bedeutet ein VerhĂ€ltnis von 1 Arbeitsplatz - fĂŒr etwa 10Arbeitsuchende.
Da bekommt auf die Zwangsarbeit eine ganz andere Sichtweise - nicht wahr?Oder, sollte man vielmehr davon ausgehen, dass es kein echtes Interesse an den tatsÀchlichen Zahlen gibt, weil man dann nÀmlich das Sanktionsregime nicht mehr öffentlich rechtfertigen kann?
Immer wieder die gleiche Strategie zu fahren, nĂ€mlich den Arbeiter gegen den Arbeitsuchenden - vermeintlich Arbeitsfaulen auszuspielen, zeigt nur: 
auf welche primitive Art man versucht - die niedrigen Instinkte der Arbeitnehmer anzusprechen! Das ist das klassische Schema der heutigen Politik.
Das ist entwĂŒrdigend und soll nur von Fakten ablenken, wie zum Beispiel:
das es nicht genug ordentlich bezahlte und familiengerechte ArbeitsplĂ€tze fĂŒr alle gibt.
Und dann stellt sich zum Schluss die Frage der Moral und der Ethik - welche sie immer wieder umgehen und deren Antwort sie verweigern, nÀmlich:
mit welchen Recht, spricht man den wenigen die nicht arbeiten wollen, dass Recht auf ein Leben in WĂŒrde ab?
Mit welchen Recht, will man sie Zwangsarbeiten lassen?
Mit welchen Recht will man "Verweigerer" hungern, frieren, obdachlos werden und schlimmsten Fall sterben lassen?
Das ist schwarze PĂ€dagogik aus dem 19. Jahrhundert. Selbst Strafgefangene dĂŒrfen nicht zur Arbeit gezwungen werden und mit Nahrungsentzug oder / und "Obdachlosigkeit" bestraft werden!
Mit welchen Recht verweigert man also Hartz IV - EmpfÀngern die Rechte, welche selbst einem Mörder im GefÀngnis zustehen?
Nein, die Politik muss sich andere Fragen stellen lassen, nĂ€mlich die ĂŒber ihr eigenes Menschenbild und wie sie zu Menschenrechte und Grundrechte steht!
Weder in der Menschenrechtscharta noch im Grundgesetz steht, dass man zur Arbeit gezwungen werden darf. Im Gegenteil - Zwangsarbeit ist national und international geÀchtet und verboten!
Zeit, ĂŒber ihre persönlichen Werte und eigenen moralischen Kompass" nachzudenken - liebe "Kollegen" von der Politik!
Selbst wer nicht arbeiten will, ist immer noch ein Mensch - hat das Recht auf Menschsein, kann und darf nicht wie ein "Nutztier" behandelt werden!
Wenn arbeitsunwillige Menschen nur nach ihrem "Wert fĂŒr die Gesellschaft" bewertet werden, dann lĂ€uft etwas falsch - in ihrem Wertekatalog! Ist der Mensch nur etwas "wert" wenn er produktiv fĂŒr die Gesellschaft ist?
Hat man nur dann das Recht in WĂŒrde und bei voller Gesundtheit zu leben, wenn man von effektiven Nutzen fĂŒr die Gesellschaft ist?
Vielleicht solltet ihr Politiker doch nochmal den eigenen Moralkompass und Wertvorstellungen fĂŒr das Jahr 2019 neu ĂŒberarbeiten und ĂŒber die Rechte auf Leben und Gesundheit eines Menschen - nachdenken!
Perry Feth

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